Nahrungsergänzungsmittel (NEMs)

NEMs spielen eine wichtige Rolle bei der ganzheitlichen Umsetzung des Autoimmunprotokolls, denn in der Regel haben Autoimmunerkrankte Nährstoffmängel. Dies kann unter anderem an einer beeinträchtigten Verdauung liegen. Deshalb ist es wichtig, sowohl die Verdauung zu unterstützen, damit aus den verzehrten Lebensmitteln ausreichend Nährstoffe aufgenommen werden können, als auch zusätzlich Mineralstoffe und Vitamine zu supplementieren, um bereits existente Nährstoffmängel zu beheben.

Die richtigen Supplemente zu finden, die zudem möglichst AIP-konforme Inhaltsstoffe haben ist eine zeitintensive Aufgabe. Deshalb möchte ich euch im Folgenden diejenigen Supplemente vorstellen, die ich selber seit einiger Zeit einnehme und mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe. Solltet ihr selber günstigere oder von den Inhaltsstoffen her bessere Alternativen kennen, würde ich mich sehr über Kommentare von euch freuen.

Teil I:

Nahrungsergänzungsmittel, die den Magen-Darm-Trakt unterstützen

Probleme mit der Verdauung können teilweise selbst festgestellt oder mit Hilfe eines Arztes diagnostiziert werden. Anzeichen für eine beeinträchtigte Verdauung sind unter anderem:

  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Breiiger Stuhlgang
  • Nahrungsmittelrückstände (z.B. Maiskörner, Karottenstücke, Spinatreste…)
  • Blähungen/Blähbauch
  • Häufig abgehende Winde/Geruchsintensive Winde
  • Häufiges Aufstoßen
  • Übelkeit
  • Energieeinbrüche im Tagesverlauf, speziell kurz nach dem Essen
  • Sodbrennen

Sollten eins oder mehrere dieser Probleme häufiger auftreten, so kann die Einnahme verschiedener Nahrungsergänzungsmittel hilfreich sein.

1. Verdauungsenzyme:

Verdauungsenzyme werden benötigt, um Proteine, Fette und Kohlenhydrate aufzuspalten und so die Nährstoffe für den Körper verwertbar zu machen. Bei einem gesunden Menschen bildet die Bauchspeicheldrüse ausreichend Verdauungsenzyme. Bei chronisch Kranken kann die Funktion der Bauchspeicheldrüse jedoch eingeschränkt sein. Deshalb empfiehlt es sich, Verdauungsenzyme bei den oben genannten Problemen auszuprobieren. Sollte man durch die Einnahme keine Verbesserungen bemerken, kann man sie wieder absetzen.

Ich nehme seit 2 Monaten zu jeder Mahlzeit Verdauungsenzyme von Enzymedica ein und meine Verdauung hat sich stark verbessert. Ich habe kaum noch Durchfall, weniger Winde und weniger geruchsintensive Winde, weniger Aufstoßen, kaum noch Nahrungsmittelrückstände und weniger Energieeinbrüche.

Kombiniert habe ich die Verdauungsenzyme mit Betainhydrochlorid.

  1. Betainhydrochlorid (Betain-HCl) mit Pepsin

Betain-HCl hilft bei der Erzeugung von Magensäure. Es ist inzwischen bekannt, dass die Mehrzahl der Autoimmunerkrankten zu wenig Magensäure hat. Dies mag zunächst überraschend klingen, haben doch viele Menschen mit Sodbrennen zu kämpfen, was eher auf zu viel Magensäure schließen lässt. Tatsächlich ist dies jedoch eine Fehlannahme, denn Sodbrennen kann auch bei zu wenig Magensäure entstehen. Das liegt daran, dass der Magenpförtner die Nahrung nicht vom Magen in den Dünndarm lassen möchte, wenn der Nahrungsbrei den falschen PH-Wert hat durch zu wenig Magensäure. Dies führt dazu, dass der Nahrungsbrei im Magen angestaut wird und vor sich hin gärt, was dann zu einem Aufstieg des Nahrungsbreis in die untere Speiseröhre führen kann, was wiederum Reflux und Sodbrennen verursacht.

Deshalb sollte man bei Sodbrennen und Reflux eigentlich den Magensäurespiegel testen lassen sollte, doch dies wird in der Regel nicht gemacht. Stattdessen werden allzuhäufig Protonenpumpenhemmer wie Pantoprazol oder Omeprazol verabreicht, die jedoch die Magensäureproduktion noch weiter reduzieren. Erschwerend kann auch eine vegetarische oder vegane Ernährung sein, da vor allem für die Verdauung von Proteinen Magensäure benötigt wird. Werden zu wenig Proteine gegessen, so ist der Magen zu selten zur Säureproduktion animiert. Magensäure ist aber unglaublich wichtig, denn so wird der richtige PH-Wert für die Verdauung erreicht, was widerum Enzyme wie Pepsin aktiviert. Wenn der PH-Wert nicht optimal ist, dann können die Nährstoffe nicht vollständig aus der Nahrung gezogen werden, außerdem kann es zu Bakterien- oder Pilzbesiedlungen kommen.

Zu wenig Magensäure führt dazu, dass wichtige Vitamine wie Vitamin B 12 nicht absorbiert werden können. Sodass trotz gesunder Ernährung zu wenig Nährstoffe aufgenommen werden.

Ich selber hatte dieses Problem auch. Trotz 2 jähriger AIP-Ernährung sind die meisten meiner Mikronährstoffe am Rande zur Unterversorgung. Deshalb nehme ich seit Dezember HCl Betain ein und konnte eine Vielzahl von Verbesserungen bei meiner Verdauung beobachten.

Bevor man HCl-Betain einnimmt, sollte man sicherstellen, dass man keine Magengeschwüre hat, denn dann ist die Einnahme kontraindiziert. Auch kann es sinnvoll sein zuvor 4 Wochen lang DGL einzunehmen, denn es bekämpft Magengeschwüre und Gastritis.

Ob Magensäuremangel tatsächlich ein Problem ist, merkt man dann recht schnell bei der Einnahme von Hcl-Betain. Man beginnt mit der Einnahme einer Kapsel am Anfang einer Mahlzeit. Die Mahlzeit sollte mind. 20 Gramm Protein enthalten. Treten während oder nach dem Essen Bauchschmerzen auf, so benötigt man kein Hcl-Betain. Ansonsten ist der Mangel bewiesen und nun gilt es darum, die richtige Dosierung zu finden. Hierzu nimmt man zunächst über 3 Tage hinweg jeweils eine Kapsel zu jeder proteinhaltigen Mahlzeit ein. Kommt es zu keinerlei Magenschmerzen, Magenbrennen oder Ähnlichem so steigert man am vierten Tag auf 2 Kapseln je Mahlzeit. Sollten wiederum keine Nebenwirkungen auftreten steigert man am nächsten Tag auf 3 Kapseln und so weiter, bis man bei der Dosierung angekommen ist, bei der Probleme auftreten. Dann nimmt man eine Kapsel weniger und dies ist die richtige Dosierung.

Ich muss zur Zeit 7 Kapseln zu jeder Mahlzeit einnehmen. Dies liegt wahrscheinlich an meiner jahrelangen vegetarischen Ernährung und daran, dass ich über 4 Jahre hinweg täglich Protonenpumpenhemmer eingenommen habe. Diese Dosierung geht leider ziemlich ins Geld, weshalb man abwägen sollte, welches Produkt man einnimmt. Ich nehme das Hcl-Betain von NOW , denn es enthält kaum Zusatzstoffe. Günstiger ist allerdings das Hcl von Doctor’s Best, mit etwas mehr Zusatzstoffen, dafür aber auch mit bitterem Enzian, welcher zusätzlich die Verdauung unterstützen kann. Gerade wer viele Kapseln pro Tag einnehmen muss, für den lohnt sich die 360 Stück Packung von Doctor’s Best. Ansonsten gibt es noch die Option das Betaine HCL von Thorne zu nehmen, denn hier müssen weniger Kapseln geschluckt werden, weil eine Kapsel 1,04 Gramm enthält, statt wie bei NOW und Doctor’s Best nur 648mg.

Wichtig ist, dass das Hcl-Betaine zusätzlich Pepsin enthält, denn Pepsin hilft bei der Proteinverwertung.

3. DGL

DGL hilft bei gereizter Magen-Darm-Schleimhaut und Magengeschwüren. Ich nehme jeweils eine Tablette vor dem Essen. Wegen der wenigen Zusatzstoffe nehme ich das DGL von Nature’s Plus.

4. Glutamin

Glutamin hilft bei der Heilung des Magen-Darm-Trakts, z.B. beim Leaky Gut Syndrome. Da es Glutamin von sehr vielen Herstellern zu den verschiedensten Preisen gibt ist es schwierig sich für eins zu entscheiden. Ich habe eins gewählt, was als besonders rein gilt und deshalb auch über Apotheken vertrieben wird, denn bei den Sportshops las ich sehr unterschiedliches über die Reinheit der Produkte. Einen tollen Artikel wie man mit Glutamin umgehen sollte, findet ihr hier: http://scdlifestyle.com/2015/09/l-glutamine-7-dos-and-donts/.

Ich nehme das Glutamin von Endima. Es enthält keinerlei Zusatzstoffe und soll absolut rein sein.

5. Probiotika

Es gibt eine Vielzahl von Probiotika auf dem Markt und mir helfen erfahrungsgemäß alle irgendwie, aber manche besonders gut. Da man bei AIP zusätzlich stark auf die Zusatzstoffe achten muss, haben sich für mich folgende Probiotika bewährt:

a) Prescribt Assist. Ein sehr außergewöhnliches Probiotikum, denn es enthält Bakterien, die sich im Boden finden. Laut Sarah Ballantyne ist es in unserer überhygienischen Welt ein Problem, dass wir kaum noch mit Erdboden in Kontakt kommen, denn er enthält viele für uns wichtige Bakterien. Dieses Problem löst Prescribt-Assist mit den 29 Bakterienstämmen, die es enthält. Die Wirksamkeit ist zudem auch durch eine Studie belegt.

b) Enterobact Protect. Dieses Probiotikum enthält Enterococcus faecium, eine Bakterienart, die nur selten in Probiotika zu finden ist, von dem viele von uns aber einen Mangel haben. Desweiteren enthält es viele Milchsäurebakterien, kleine Mengen Glutamin und Biotin.

c) Multidophilus 12. Dieses Probiotikum ist hoch potent und hilft mir am meisten. Es enthält 12 verschiedene Bakterienstämme und insgesamt 20 Milliarden Bakterien pro Kapsel. Ein sehr Ähnliches Probiotik ist VSL-3, was in Deutschland aber aum noch erhältlich ist und sehr teuer. VSL-3 ist eins der wenigen durch Studien belegten Probiotika, die in den USA bei Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa sogar auf Rezept verschrieben werden. Multidophilus ist meiner Meinung nach von Inhalt und Wirkung vergleichbar und wesentlich günstiger und leichter erhältlich.

Teil II:

Mikronährstoffe

Laut Sarah Ballantyne haben viele Autoimmunerkrankte mit Nährstoffmängeln zu kämpfen, was unter anderem daran liegen kann, dass die Darmfunktion eingeschränkt ist. Eine ausreichende Mikronährstoffversorgung ist aber laut Experten wie Ballantyne, Kuklinski und anderen notwendig, um dem Körper zur Heilung zu verhelfen. Es empfiehlt sich deshalb mit Hilfe eines Arztes die eigenen Mikronährstoffmängel zu diagnostizieren, was in der Regel durch Bluttests erfolgen kann (The Paleo Approach S. 318f.). Daraufhin können gezielt Mikronährstoffe supplementiert werden. Dr. sc. Med. Bodo Kuklinski hat zu diesem Thema den sehr hilfreichen Patientenratgeber „Mitochondrientherapie – die Alternative“ herausgegeben, indem er nicht nur über hilfreiche Tests und Laborwerte informiert, sondern auch über die empfehlenswertesten Mikronährstoffformen und ihre sinnvolle Dosierung. Die folgenden Informationen stützen sich im Wesentlichen auf seine Empfehlungen. Dazu verlinke ich euch jeweils die Produkte, die ich selber bereits eingenommen habe oder einnehme, denn Supplemente mit möglichst wenigen und zudem AIP-konformen Zusatzstoffen zu finden ist eine nervenaufreibende Aufgabe mit der ich selber schon viele Stunden zugebracht habe.

  1. MagnesiumMagnesium gilt als eines der wichtigsten Mineralien, denn die Arbeit von mehr als 300 Enzymen im Körper hängen von seinem Vorhandensein ab. Dabei wird aber gerade Magnesium meist zu wenig über die Nahrung aufgenommen. Eine Supplementation empfiehlt sich damit für die meisten Menschen, vor allem auch für sportlich aktive, denn es unterstützt die Muskel- und Nervenfunktion (Vgl. Dieter Henrichs, Handbuch Nähr- und Vitalstoffe, S. 87). Kuklisnki empfiehlt 300mg früh und abends, bei nachgewiesenem Mangel durchaus mehr. Dabei solle man am besten Magnesiumcitrat einnehmen. Beachtet werden muss, dass Magnesium nicht gleichzeitig mit Zink oder Calcium eingenommen werden sollte (Vgl. Kuklinski, S. 64).

    In der Kindheit und Jugend hatte ich sehr viel mit Kopfschmerzen zu kämpfen bis ich anfing auf Empfehlung eines Arztes täglich 400mg Magnesium zu mir zu nehmen. Hatte ich früher jede Woche meist mehrfach Kopfschmerzen, die zudem ohne Schmerzmittel nicht weggingen, so habe ich inzwischen nur noch ca. 1 Mal im Monat Kopfschmerzen und diese gehen häufig von allein oder nach der Einnahme von Magnesium wieder weg.

    Das Produkt das ich nehme ist das Magnesiumcitrat von Raab, denn es enthält keinerlei Zusatzstoffe. Man kann es je nach Bedarf dosieren und ich nehme es zu einer Mahlzeit ein, da es sonst auf den Magen schlagen kann.

    Viele empfehlen statt der oralen Einnahme Fußbäder zu machen. Diese sind jedoch sehr zeitaufwändig, denn man muss mindestens 15-30 Minuten bei ca. 37°C baden und dies täglich. Meiner Erfahrung nach wirken Fußbäder bei mir auch weniger gut gegen meine Kopfschmerzen, weshalb ich die orale Einnahme bevorzuge, obwohl Fußbäder magenschonender sind. Für Fußbäder empfiehlt sich Magnesiumchlorid. Hiermit kann man auch Vollbäder machen oder Magnesiumöl herstellen, welches man auf die Haut aufträgt. Dazu löst man 34g Magnesiumchlorid in 1 Liter Wasser. Die Sole wird dabei ölig von der Konsistenz, weshalb es als Magnesiumöl bezeichnet wird, obwohl kein Öl enthalten ist.

  1. Vitamin DVitamin D ist eines der wichtigsten Vitamine, denn es reguliert 900 Gene und 35 verschiedene Gewebe im Körper. Vor allem aber verbessert es die Selbsttoleranz der Immunsystems und ist damit für alle Autoimmunerkrankten besonders wichtig. Außerdem sind fast alle Deutschen mit Vitamin D unterversorgt, da wir in den Wintermonaten zu wenig Sonne abbekommen. Deshalb empfiehlt sich bereits bei Kindern die tägliche Einnahme von 1.000 IE Vitamin D, um Autoimmunerkrankungen vorzubeugen. Erwachsene sollten laut Kuklinski mindestens 2.000IE täglich einnehmen, bei Mängeln sind jedoch bis zu 20.000IE täglich empfehlenswert (Vgl. Kuklinski, S. 68ff.).

    Ich nehme das Vitamin D von Primal State, denn es enthält neben Vitamin D nur MCT-Öl aus Kokosöl und ist mit 1000IE pro Tropfen sehr gut dosierbar.

  2. Vitamin B12Vitamin B12 Mängel konnten laut Sarah Ballantyne bei Studien mit zahlreichen Autoimmunerkrankten festgestellt werden, z.B. bei Patienten mit Multipler Sklerose, Zölliakie und Typ 1 Diabetes. Vitamin B12 findet sich nur in tierischen Produkten wie Fleisch und Fisch (Vgl. Ballantyne, The Paleo Approach, S.78). Es ist wichtig für den Stoffwechsel und die Nerven und ein Mangel kann z.B. zu depressiven Verstimmungen, Müdigkeit und Gedächtnisstörungen führen (Vgl. Henrichs, S. 50). Kuklinski sagt, dass die B12-Mangel-Analyse unter Umständen schwierig sein kann und empfiehlt deshalb die Einnahme und Beobachtung der eigenen Beschwerden, da Nebenwirkungen nicht wirklich zu befürchten seien. Dabei solle man das Vitamin B 12 am besten sublingual einnehmen oder sich spritzen, da die Aufnahme über den Magen-Darm-Trakt eingeschränkt sein kann. Kuklinski empfiehlt Adenosylcobalamin oder Methylcobalamin einzunehmen und zwar 500-1000mcg morgens und eventuell die selbe Dosierung nochmal abends. Dazu solle man 2,5-5mg Biotin einnehmen, da bei B12-Einnahme der Biotinbedarf steigt. Und auch 400-800 mcg Folsäure seien notwendig (Vgl. Kuklinski, S. 38 f., S. 71 f.).

    Ich habe mich für die sublinguale Einnahme entschieden, da ich mich nicht täglich spritzen möchte. Ich konnte zusammen mit dem Vitamin D eine Verbesserung meiner Psyche feststellen. Ich nehme die Tropfen von Trend Vital, da sie neben Wasser und Adenosylcobalamin nur noch Kaliumsorbat enthalten.

  3. BiotinBiotin gehört zur Gruppe der B-Vitamine und festigt die Fingernägel, hilft bei Haarausfall und Hautproblemen, Muskelschmerzen und Erschöpfungszuständen (Vgl. Henrichs, S. 51). Laut Kuklinski sollte es bei Vitamin B12-Einnahme ebenfalls eingenommen werden und zwar mit 2,5-5mg pro Tag (Vgl. S. 72).

    Da ich seit langem mit Haarausfall zu kämpfen habe und nun Vitamin B12 supplementiere nehme ich auch 5mg Biotin ein und zwar von Greenfood, da es neben Biotin nur Cellulose enthält.

  4. FolsäureLaut Dieter Henrichs haben viele Menschen zu wenig Folsäure, obwohl es sehr wichtig sei, zum Beispiel für die Herzfunktion. Schwangeren Frauen wird eine Zufuhr von Folsäure empfohlen, da dadurch Missbildungen bei Babys verhindert werden können. Zusätzlich soll es aber auch bei Nicht-Schwangeren vor Darmparasiten schützen, gegen Reizbarkeit und Unkonzentriertheit helfen und bei Frauen die Eierstockfunktion unterstützen (Vgl. S. 53). Kuklinski empfiehlt die Einnahme von 400-800mcg täglich (Vgl. S. 72), Henrichs berichtet von Dosen bis zu 15g täglich gegen Gicht, warnt aber andererseits, dass Patientinnen mit Endometriose nicht mehr als 600mcg täglich zu sich nehmen sollten.

    Ich nehme die Folsäure von Pure Encapsulations, denn neben Folsäure ist nur Cellulose enthalten.

  5. ChromChrom ist laut Kuklinski wichtig für den Glukosestoffwechsel. Es solle über den Tag verteilt in Einzeldosen eingenommen werden. Dabei sollen zwischen 50 und 500 mcg eingenommen werden (Vgl. S. 68). Henrichs betont, dass Chrom einen großen und unterschätzten Einfluss auf unsere Gesundheit nimmt und viele Zivilisationskrankheiten im Zusammenhang mit einem Chrommangel zu stehen scheinen. Diabetes, Bluthochdruck und ein zu hoher Cholesterinspiegel sollen dazu zählen. Dabei soll vor allem der Konsum von Zucker Probleme bereiten, da er Chromausscheidungen verursacht und starke Blutzuckerschwankungen auslöst. Zudem führe die gegenwärtige Ernährung ebenfalls zu Chromunterversorgung (Vgl. S. 78 ff.)

    Ich nehme Chrom von Fairvital ein, da es neben Chrom nur Zellulose enthält. Ich nehme je morgens und abends eine Tablette zu einer Mahlzeit.

  6. KupferKupfer soll laut Kuklinski nur bei Kupfermangel eingenommen werden und dann mit 1-5mg pro Tag (). Es ist ein essenzielles Spurenelement, welches an zahlreichen Prozessen im Körper beteiligt ist. So hilft es bei der Umwandlung von Eisen zu Hämoglobin, weshalb ein Mangel zu Blutarmut führen kann. Auch hilft es bei der Bildung von Melanin, dem Aufbau des Nervensystems und der Entgiftung (Vgl. Kuklinski S. 67/ Vgl. Henrichs S. 85f.). Laut Henrichs empfiehlt sich die Kombination mit Eisen und Zink.

    Ich nehme das Kupfer von Fairvital. Neben Kupfer enthält es nur Cellulose.

* Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass dieser Blog ausschließlich auf meinen eigenen Erfahrungen als Autoimmunerkrankte und ggf. auf der Erfahrung Anderer beruht. Hinweise und Empfehlungen basieren auf recherchierten Ergebnissen und eigenem Ausprobieren und erheben keinerlei medizinischen Anspruch. Auch das Studium und Befolgen dieser Ratschläge kann die ärztliche Behandlung und Beratung nicht ersetzen. Außerdem erfolgt das Befolgen der Empfehlungen auf eigene Gefahr und Verantwortung,

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